Esssener Krippenland

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Aus der Geschichte des ökomenischen Arbeitskreises Essen.Krippenland.

Seit mehr als zwanzig Jahren lädt der Essener Diözesanverband des Deutschen Katecheten-Vereins (dkv) seine Mitglieder und Freunde in der Weihnachtszeit zu einer Krippenfahrt ein. Beim Besuch der ganz unterschiedlichen Krippen wurde den Teilnehmern bewusst, dass auch auf diese Weise die Botschaft von Weihnachten deutlich werden kann: Gott wird Mensch.

Angeregt durch den Kölner Krippenweg meinten im Jahr 2003 Franz-Josef Stapelmann, Martin Steinhoff und Wilhelm Wölting, Mitglieder im dkv, dass etwas Ähnliches doch auch in Essen möglich und sehr erwünscht sein müsste; nicht zuletzt würden der Essener Weihnachtsmarkt und die Essener Lichtwochen dadurch um einen wesentlichen Akzent von Weihnachten bereichert. Sie schrieben dies an den Oberbürgermeister von Essen und an die Essen Marketing GmbH (EMG) und wurden zu einem Gespräch eingeladen. Hier befasste sich bereits eine Gruppe unter der Leitung von Heinz Bittscheidt (EMG) mit dem Thema ESSEN.KRIPPENLAND. Ihre Aufgabe war die Gestaltung der großen Weihnachtskrippe, die damals noch vor der Essener Marktkirche am Ende der Kettwiger Straße stand.

Zusätzlich wurde auch der Katholikenrat in der Stadt Essen um seine Mithilfe gebeten. Dessen damaliger Vorsitzender, Hans-Georg Kleine-Limberg, stellte den Kontakt zum evangelischen Kirchenkreis Essen her. Seit dieser Zeit arbeitet der Arbeitskreis ökumenisch.

Die Herren Stapelmann, Steinhoff und Wölting erhielten nun den Auftrag, alle Krippen in den Kirchen der Stadt Essen zu fotografieren und zu dokumentieren und diese Dokumentation für den Essener Krippenführer „ESSEN.KRIPPENLAND. Engel weisen den Weg“ aufzubereiten. So entstand ein Krippenführer mit 76 Abbildungen von Essener Krippen und beschreibenden Texten.

Dieser ökumenische Arbeitskreis versucht nun jedes Jahr, Geschäfte und Ausstellungsorte in der Innenstadt zu finden. Hier sollen – als sehenswerte Stationen eines Krippenwegs – während der Advents- und Weihnachtszeit in einem der Schaufenster vom Arbeitskreis zur Verfügung gestellte Krippen gezeigt werden. Bisher ist das an etwa 25 Standorten gelungen.

Schwerpunkt dieses Krippenweges durch die Innenstadt ist die Marktkirche, in der hauptsächlich Krippen aus dem Land gezeigt werden, das sich im Rahmen der „Essener Lichtwochen“ präsentiert.

Die vielen positiven Rückmeldungen ermuntern den Ökumenischen Arbeitskreis immer wieder, seine Arbeit fortzusetzen. So dürfen wir Sie auch in diesem Jahr herzlich einladen, die Krippen in der Innenstadt und in den Kirchen zu besuchen und sich von der froh machenden Botschaft der Weihnacht ansprechen zu lassen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

 

Mitglieder

Aktuell besteht der ökumenische Arbeitskreis Essen.Krippenland. aus den folgenden Mitgliedern:

Heinz Bittscheidt
Hans Willi Blum
Martina Hoff
Hans-Georg Kleine-Limberg, Katholikenrat in der Stadt Essen
Stefan Koppelmann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Essen
Klaudius Krusch, Architekt, Bistum Essen
Franz-Josef Stapelmann, Deutscher Katecheten-Verein, Diözesanverband Essen
Martin Steinhoff
Wilhelm Wölting

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